BARCLAY DE TOLLY, Michael Andreas von (Michail Bogdanowitsch), * 24. Dezember 1757 (anderen Quellen zufolge 1755, 1756, 1759 oder 1761) auf Gut Pomautsch bei Scheimeln (Gouvernement Kurland), † 26. Mai 1818 auf Gut Stilitzen in der Nähe von Insterburg (Ostpreußen, heute Tschernjachowsk, Gebiet Kaliningrad). Feldherr, Generalfeldmarschall (1814), Fürst (1815). Entstammte der deutschbaltischen Familie der Barclay de Tolly und war der Bruder von Generalmajor Iwan Bogdanowitsch Barclay de Tolly. Evangelisch-lutherischer Konfession.
1764 kam Barclay de Tolly nach St. Petersburg, wo er in der Familie seines Onkels Georg (Jegor) Wilhelm Vermeulen († 1789, Brigadier der russischen Armee) aufwuchs und 1767 als Korporal in das von diesem kommandierte Nowotroizker Kürassierregiment aufgenommen wurde. 1776 trat er seinen Dienst als Wachtmeister des Pleskauer Karabiner-Regiments an. 1778 wurde er zum Kornett und vor 1783 zum Stabsadjutanten von Generalmajor R.L. von Patkul befördert. Von 1783 an diente er als Unterleutnant im Gluchower Karabiner-Regiment, von 1786 an beim Finnländischen Jägerkorps. Stabskommissar. 1788-90 Oberadjutant bei Generalleutnant Prinz Victor Amadeus von Anhalt-Bernburg. Während des Russisch-Österreichischen Türkenkriegs von 1787-91 zeichnete er sich bei der Erstürmung von Otschakow aus (6. Dezember 1788), woraufhin er zum Sekundmajor befördert und an das von Levin August von Benningsen kommandierte Isjumsche Husarenregiment überstellt wurde. Nachdem er sich im Russisch-Schwedischen Krieg von 1788-90 ausgezeichnet hatte, wurde er 1790 in den Rang eines Majors erhoben. Bis 1791 diente er im Stab des Grafen N.I. Saltykow und wurde im Mai 1791 an das Petersburger Grenadierregiment überstellt. 1794 war er an der Niederschlagung des Kościuszko-Aufstands beteiligt und wurde für die Einnahme von Wilna sowie die Zerschlagung der polnischen Aufstandsverbände mit dem Orden des Heiligen Georg 4. Stufe ausgezeichnet und zum Oberstleutnant befördert. Von 1794 an war er Kommandeur eines Bataillons des Estländischen Jägerkorps, von 1797 an Chef zunächst des Vierten und von 1799 an des Dritten Jägerregiments. 1798 Oberst. 1799 wurde er für die exzellente militärische Ausbildung des Regiments auf Erlass des Zaren Pawel I. zum Generalmajor befördert.
In den Jahren 1806-07 nahm Barclay de Tolly am Vierten Koalitionskrieg teil, wo er die Nachhut des Benningsenschen Heeres kommandierte, in der Schlacht bei Pultusk (26. Dezember 1806) kämpfte und mit dem Orden des Heiligen Georg der 3. Stufe ausgezeichnet wurde. Anschließend sicherte er den Rückzug der Armee ab, was Benningsen in die Lage versetzte, seine Truppen bei Preußisch Eylau zu konzentrieren. In der Schlacht bei Preußisch Eylau (7.-8. Februar 1807) erlitt Barclay de Tolly einen Trümmerbruch des rechten Arms und wurde bewusstlos vom Schlachtfeld getragen. Aufgrund seiner persönlichen Tapferkeit wurde er zum Generalleutnant befördert und mit dem Orden des Heiligen Wladimir der 2. Stufe sowie mit dem preußischen Rotadlerorden 1. Klasse ausgezeichnet. 1807 hielt er sich zur Genesung in Memel auf, wo ihn Zar Alexander I. persönlich aufsuchte.
1807 wurde Barclay de Tolly zum Chef der 6. Division ernannt, mit der er im Russisch-Schwedischen Krieg von 1808-09 das Gebiet Savo (Finnland) besetzte, den Angriff einer vom schwedischen Oberst Sandels kommandierten Brigade abwehrte und mit Kuopio die wichtigste Stadt der Region halten konnte. Anschließend eroberte er mit seinen Truppen nach einem Marsch über den zugefrorenen Bottnischen Meerbusen die Stadt Umeå, woraufhin er zum General der Infanterie befördert wurde. Von Mai 1809 an war er Oberkommandierender der Armee in Finnland und Generalgouverneur von Finnland (mit dem Alexander-Newski-Orden ausgezeichnet).
Von Januar 1810 bis August 1812 war Barclay de Tolly Kriegsminister und von 1810 an zudem Mitglied des Reichsrats. Anfang März 1810 legte er Zar Alexander I. seinen Plan zur Verteidigung der westlichen Grenzen des Russischen Reiches vor, in dem er für den Fall eines Einfalls Napoleons in Russland zahlreiche der Steigerung der russischen Verteidigungsbereitschaft dienende Maßnahmen darlegte und unter anderem den Bau von Befestigungsanlagen entlang der Düna- und Dnepr-Linie vorschlug. Für die erste Kriegsphase bestand seine Strategie darin, einer offenen Feldschlacht an den Landesgrenzen aus dem Weg zu gehen, den Feind weit ins Land zu locken, durch überfallartige Angriffe leichter Truppen zu zermürben und dem von seinen Nachschublinien abgeschnittenen Feind alle Orte verwüstet und „ohne Getreide, Vieh oder Transportmittel“ zu hinterlassen (Taktik der „verbrannten Erde“). Er intensivierte den Festungsbau im Baltikum, in Weißrussland und in der Ukraine, sorgte durch zusätzliche Aushebungen von Rekruten für eine erhebliche Vergrößerung der Armee und reorganisierte die Truppen (Steigerung der Zahl der Regimenter der Infanterie und Kavallerie sowie der Kompanien der Artillerie, Zusammenschluss einzelner Korps und Divisionen der Infanterie und Kavallerie zu festen Einheiten). Er richtete Stäbe bei den drei Westarmeen ein, reorganisierte das Kriegsministerium und ließ die erste Felddienstordnung in Russland ausarbeiten.
In den Jahren 1810-12 leitete Barclay de Tolly die Sonderkanzlei seiner Kaiserlichen Hoheit, die das erste offizielle Organ der militärischen Aufklärung in Russland darstellte und gezielt Informationen über die Armee Napoleons I. zusammentrug. 1811 wurde ein neues Reglement für den Dienst in der Infanterie eingeführt, das die Verpflegung der unteren Ränge sowie die Ausbildung der Rekruten verbesserte und unter anderem auch gezieltes Schießtraining vorsah. Im März 1812 wurde Barclay de Tolly zum Oberkommandierenden der 1. Westarmee ernannt.
Zu Beginn von Napoleons Russlandfeldzug organisierte Barclay de Tolly den geordneten Rückzug seiner Armee in Richtung Polozk und sorgte ungeachtet der äußerst widrigen Umständen und der erdrückenden Übermacht des Feindes für einen Zusammenschluss der 1. und 2. Armee bei Smolensk, wodurch er Napoleons Plan vereiteln konnte, die beiden Armeen getrennt zu schlagen. Durch die Verbreitung von Informationsschriften, Befehlen und Flugblättern, in denen die Bevölkerung zum aktiven Widerstand gegen den Feind aufgerufen wurde, leistete er einen maßgeblichen Beitrag zum Aufbau guerillaartiger Kampftrupps. So wurde auf seine Initiative 21. Juli das erste, dem Kommando Generalmajor Wintzigerodes unterstellte sogenannte Fliegende Korps aufgestellt, das im Rücken des Feindes agierte.
Auch wenn Zar Alexander I. Barclay de Tolly nicht offiziell zum Oberkommandierenden der russischen Truppen ernannte, übertrug er ihm doch de facto die militärische Führung. Der von Barclay de Tolly organisierte Rückzug der Truppen sorgte sowohl in der Gesellschaft als auch in der Armee für erheblichen Unmut, der selbst vor dem Vorwurf des Hochverrats nicht haltmachte. Nach dem Verlust von Smolensk entschloss sich Barclay de Tolly, die offene Feldschlacht zu suchen und gab Befehl, die bei Zarjowo Sajmischtsche gelegenen Stellungen auszubauen, doch ordnete der mittlerweile zum Oberbefehlshaber der Russischen Truppen ernannte Michail Illarionowitsch Kutusow den weiteren Rückzug an. Barclay de Tolly blieb weiterhin Befehlshaber der 1. Westarmee und führte in der Schlacht bei Borodino (26. August) die Kampfhandlungen im Zentrum und auf der rechten Flanke. In der Schlacht führte er persönlich die Attacke der Kavallerie (wobei er vier Pferde und zwei seiner Adjutanten verlor) und kämpfte in den gefährlichsten Bereichen, was Augenzeugen mutmaßen ließ, er habe an diesem Tag den Tod gesucht. Für seine Tapferkeit und die geschickte Truppenführung wurde er mit dem Orden des Heiligen Georg 2. Stufe ausgezeichnet. Auf dem Kriegsrat in Fili (1. September) sprach sich Barclay de Tolly als Hauptopponent Benningsens als Erster für die Aufgabe Moskaus aus, um die Armee zu erhalten, und führte die abrückenden Truppen persönlich durch Moskau. Am 21. September wurde er auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen vom Kommando entbunden und schied aus der Armee aus.
1813 trat er erneut in den Dienst der russischen Armee und nahm am Sechsten Koalitionskriegs (1813-14) teil. Vom 4. Februar 1913 an kommandierte er die 3. Armee bei der Belagerung der Festung Thorn und zwang die Garnison zur Übergabe der Stadt, wofür er am 16. April mit den Brillanten zum Alexander Newski-Ordens ausgezeichnet wurde. Für seinen Einsatz in der Schlacht bei Königswartha wurde ihm der Andreas-Orden (Orden des Heiligen Andreas des Erstberufenen, 7. Mai) und der preußische Schwarzadlerorden verliehen. In der für die russisch-preußische Armee unglücklich verlaufenen Schlacht bei Bautzen (20.-21. Mai) kommandierte er den rechten Flügel, dessen Standhaftigkeit den übrigen russischen und preußischen Truppen einen geordneten Rückzug ermöglichte. Am 31. Mai wurde Barclay de Tolly zum Oberkommandierenden der russisch-preußischen Truppen ernannt, von August des gleichen Jahres an kommandierte er nach dem Beitritt Österreichs zur Koalition die russisch-preußischen Truppen innerhalb der Böhmischen Armee, die unter seiner Führung am 29.-30. August die Schlacht bei Kulm gewannen, wofür Barclay de Tolly mit dem Orden des Heiligen Georg 1. Stufe ausgezeichnet wurde. Für sein erfolgreiches Vorgehen bei der Leipziger Vielvölkerschlacht (16.-19. Oktober) wurde er in den Grafenstand des Russischen Reiches erhoben. Im weiteren Verlauf zeichnete er sich in den Schlachten bei Berlin (1. Februar 1814, Golddegen mit Brillanten und Lorbeer), Arcis-sur-Aube (20.-21.März) und Fère-Champenoise (24. März) sowie bei der Einnahme von Paris (30. März) aus, wofür ihm der Rang des Generalfeldmarschalls verliehen wurde. Nach der Unterzeichnung des Pariser Friedens von 1814 nahm er als Oberkommandierender der 1. Armee am Feldzug von 1815 teil. Für seine Verdienste wurde er mit dem schwedischen Schwertorden 1. Stufe ausgezeichnet und in den Fürstenstand erhoben.
In seinen letzten Lebensjahren befasste sich Barclay de Tolly mit der militärischen Ausbildung seiner Armee, die etwa zwei Drittel aller russischen Feldtruppen umfasste. Er gab ein der militärischen Ausbildung und Erziehung der Soldaten gewidmetes Handbuch heraus, das auf den Erfahrungen der russischen Truppen beruhte. Auch wenn er mit den höchsten Orden sowohl des Russischen Reiches als auch zahlreicher europäischer Staaten dekoriert war (französischer Orden der Ehrenlegion der 1. Stufe, Orden des Heiligen Ludwig der 1. Stufe, niederländischer Orden des Heiligen Wilhelm, sächsischer Orden des Heiligen Heinrich, englischer Bathorden der 1. Stufe), fanden seine im Zuge des Napoleonischen Russlandfeldzugs erworbenen Verdienste zu seinen Lebzeiten nicht die ihnen gebührende Anerkennung. So wurde das öffentliche Interesse für Barclay de Tolly erst wieder durch die Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag des Sieges im Vaterländischen Krieg von 1812 geweckt, woran A.S. Puschkin mit seinem Gedicht „Der Feldherr“ (1822) zweifellos maßgeblichen Anteil hatte.
Ende 1812 - Anfang 1813 verfasste Barclay de Tolly seine sogenannten Rechtfertigungsnotizen über den Vaterländischen Krieg von 1812, die erst nach seinem Tod veröffentlicht wurden.
Barclay de Tolly war mit seiner Cousine Helene Auguste Eleonore von Smitten (1770–1828) verheiratet. Sein Sohn Ernest Magnus August Barclay de Tolly (* 10. Juli 1798, † 17. Oktober 1871) war Feldherr und Flügeladjutant.
Barclay de Tolly starb auf dem Weg ins Ausland, wo er einen Kuraufenthalt plante. An seinem Sterbeort Stilitz wurde auf Kosten des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. ein von K. Schinkel entworfener Gedenkobelisk errichtet. Er ist auf seinem im Kreis Fellin (Livland) gelegenen Gut Beckhof in einem nach den Entwürfen des Architekten A.F. Schtschedrin und des Bildhauers W.I. Demut-Malinowski errichteten Mausoleum begraben. Denkmäler für Barclay de Tolly stehen unter anderem auf dem Platz vor der Kasaner Kathedrale in St. Petersburg (1837, B.I. Orlowski), in Dorpat (1849, von dem Bildhauer Demut-Malinowski geschaffene Büste) und in Riga (1913, Bronzestandbild von W. Wandschneider, das 1915 angesichts der drohenden Besetzung der Stadt durch deutsche Truppen weggeschafft wurde und seitdem verschollen ist). Eine weitere Büste Barclay de Tollys ist in der Walhalla bei Regensburg aufgestellt.
РГВИА, ф. 489, оп. 1, д. 7062, л. 51–58; Отдел письменных источников ГИМ, ф. 160, оп. 1, д. 238, л. 24–26.
Изображение военных действий 1812-го года, М., 1912.
Die Enzyklopädie wurde auf die Initiative der öffentlichen Organisation „Föderale nationale Kulturautonomie der Russlanddeutschen“ (FNKA RD) unter aktiver Beteiligung der Internationalen Assoziation zur Erforschung der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen erstellt. Das Projekt wurde von den Regierungen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik Deutschland unterstützt. Während der Projektdurchführung wurden Geldmittel verwendet, welche gemäß den Anordnungen des Präsidenten der Russischen Föderation und auf der Grundlage von durchgeführten Wettbewerben der „Nationalen Wohltätigkeitsstiftung“, den allrussischen öffentlichen Organisationen die „Gesellschaft „Wissen“, die „Russische Union der Rektoren“ u.a., in den Jahren 2015–2017 als Zuschüsse zugewiesen wurden.
1 13.03.2026
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1 12.03.2026
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„Leise Worte der Liebe“: Musikalisch-biografischer Abend zum 90. Geburtstag von Anna German im DRH MoskauIm Deutsch-Russischen Haus in Moskau fand ein musikalisch-biografischer Konzertabend mit dem Titel „Anna German. Leise Worte der Liebe“ statt, der dem 90. Geburtstag der legendären Sängerin gewidmet war. Der Abend vereinte ihre zeitlosen Lieder, seltene biografische Fakten, persönliche Erinnerungen und Live-Musik – so konnten die Gäste die Stimme der Künstlerin, die zum Symbol für Aufrichtigkeit, Zärtlichkeit und Liebe wurde, aus einer neuen Perspektive „hören“.
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Frühlingsfest der Hoffnung: Reihe von offenen Treffen vor Ostern in Moskau und JekaterinburgWir laden Sie zu einem offenen Treffen ein, die dem schönsten und lang ersehnten Fest im Kalender der Russlanddeutschen gewidmet ist – Ostern. Moderiert wird die Veranstaltung von Wladimir Winogradow, Magister der Theologie und Stellvertreter des Erzbischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche Russlands. Die offenen Treffen finden am 11. März in Moskau und am 28. März in Jekaterinburg statt.
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IVDK
Sibirien tief ins Herz schließen: Eröffnung der persönlichen Ausstellung von Alexander Popp im DRH MoskauAm 25. Februar öffnete im Saal „Berlin“ des Deutsch-Russischen Hauses in Moskau feierlich die persönliche Ausstellung des deutschstämmigen Künstlers Alexander Popp mit dem Titel „Sibirien. Horizonte und Gesichter“. Die Ausstellung ist dem Jahr der Einheit der Völker Russlands gewidmet, das 2026 begangen wird, sowie dem 35. Jubiläum des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur.
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In Swetlogorsk wurde über die Zukunft der Sprach- und ethnokulturellen Klubs der Russlanddeutschen diskutiertEnde Februar fand in Swetlogorsk ein zweitägiges Arbeitstreffen für Leiter von Klubs der Freunde der deutschen Sprache sowie ethnokulturellen Klubs aus Kaliningrad und dem Gebiet Kaliningrad statt. Dabei kamen Experten zusammen, die mit Kindern und Erwachsenen arbeiten, um Fragen der Entwicklung sprachlicher und kultureller Aktivitäten zu erörtern.
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Nachrichten aus den Regionen
Arbeitstreffen der Leiter der Zentren der deutschen Kultur der Region Altai in SlawgorodVom 26. bis 28. Februar fand in Slawgorod ein Arbeitstreffen der Leiter der Zentren der deutschen Kultur der Region Altai statt. An der Veranstaltung nahmen Vertreter verschiedener Einrichtungen teil, deren Arbeit der Bewahrung des kulturellen Erbes der Russlanddeutschen gewidmet ist.
1 06.03.2026
Interview
Arbeit, Bedeutung und Ergebnisse: Interview mit Natalja Koslowa nach den Arbeitstreffen der EST in MoskauVier Tage intensiver Zusammenarbeit, lebhafter Dialog und fachlicher Austausch – so verliefen die Arbeitstreffen der Koordinatoren der ethnokulturellen Sprachtreffen (EST), die vom 25. bis 28. Februar im Deutsch-Russischen Haus in Moskau stattfanden. Hauptreferentin des Projekts war die Methodikerin und Deutschlehrerin Natalja Koslowa. Gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitete sie Schritt für Schritt die Inhalte der zukünftigen regionalen Programme. Wir sprachen mit ihr über die wichtigsten Ergebnisse des Treffens, die erzielten Resultate und die Erwartungen an die kommende Arbeit.