STAAL Jegor Fjodorowitsch von (Georg Johann), (geb. am 28. Oktober 1777 auf dem Landgut Hel, Gouvernement Estland; gest. am 11. April 1862 in Reval), Generalmajor (1813). Aus einer Adelsfamilie des Gouvernements Estland, Sohn des Brigadiers F. Staal. Am 1. Januar 1783 wurde Jegor Fjodorowitsch im Rang eines Vize-Wachtmeisters in das Leib-Gardereiterregiment eingeschrieben. In den Jahren 1792–1794 war er als Freiwilliger im Rang eines Marinefährichs auf den russischen Schiffen „Prochor“, „Saratow“, „Petr“ auf hoher See. Am 1. Januar 1796 wurde er im Rang eines Kapitäns aus der Garde in das Astrachanski Grenadier-Regiment entlassen. Im Jahr 1802 versetzte man ihn im Rang eines Oberstleutnants in den Ruhestand. Im Jahr 1803 wurde er wieder in den Dienst eingestellt. Im Jahr 1805 kämpfte von Staal gegen die Franzosen bei Amstetten, Schöngraben (ausgezeichnet mit dem Orden des Heiligen Wladimir 4. Klasse mit Schleife), Schlapanitz, Neu Raußnitz. Im Verlauf des Russisch-Preußisch-Französischen Krieges in den Jahren 1806–1807 kämpfte er in den Schlachten bei Golymin, Jankow, Preußisch Eylau, Guttstadt, Heilsberg. Am 12. Dezember 1807 wurde v. Staal in das Pawlogradski Husaren-Regiment versetzt, am 13. August 1811 erhielt er den Rang eines Obersts. Im Vaterlandskrieg von 1812 war er, während er das Kommando über das 2. Bataillon des Lubenski Husaren-Regiments führte, in den Vorhutkämpfen bei Kobryn und Gorodetschna im Einsatz. Für die Kriegsangelegenheit beim Örtchen Wyschwa wurde er mit dem Orden des Heiligen Georg 4. Klasse ausgezeichnet. Er kämpfte bei Brest-Litowsk, Slonim, am Fluss Beresina (Orden der Heiligen Anna 2. Klasse), den Gegner verfolgend, kam er bis nach Wilno. Im Jahr 1813 war er bei der Belagerung von Magdeburg und Wittenberg, in den Schlachten bei Großbeeren, Dennewitz, bei der Verfolgung des Gegners bis Torgau im Einsatz. Am 15. September 1813 wurde er für die Bewährung vor dem Feinde in den Rang eines Generalmajors erhoben. Er nahm an der Schlacht bei Leipzig teil und an der Befreiung von Münster und Amsterdam. Ab dem 25. Dezember 1815 stand er unter den Befehlen des Chefs der 4. Dragonerdivision. Trat am 17. Februar 1816 aufgrund von Krankheit mit Uniform mit Rente in Höhe des halben Gehalts in den Ruhestand.
Ausgezeichnet auch mit dem russischen Orden des Heiligen Wladimir 3. Klasse; dem preußischen Roter-Adler-Orden 2. Klasse; dem schwedischen Schwertorten für Militärverdienst; mit dem Goldenen Degen „Für Tapferkeit“ mit Diamanten. War ledig.
Die Enzyklopädie wurde auf die Initiative der öffentlichen Organisation „Föderale nationale Kulturautonomie der Russlanddeutschen“ (FNKA RD) unter aktiver Beteiligung der Internationalen Assoziation zur Erforschung der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen erstellt. Das Projekt wurde von den Regierungen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik Deutschland unterstützt. Während der Projektdurchführung wurden Geldmittel verwendet, welche gemäß den Anordnungen des Präsidenten der Russischen Föderation und auf der Grundlage von durchgeführten Wettbewerben der „Nationalen Wohltätigkeitsstiftung“, den allrussischen öffentlichen Organisationen die „Gesellschaft „Wissen“, die „Russische Union der Rektoren“ u.a., in den Jahren 2015–2017 als Zuschüsse zugewiesen wurden.
1 18.03.2026
„Die Physiker“ in deutscher Sprache: Studententheater im DRHMAm 27. März präsentiert das Deutsch-Russische Haus in Moskau eine Aufführung von „Die Physiker“, eine Komödie basierend auf dem gleichnamigen Stück des Schweizer Dramatikers Friedrich Dürrenmatt. Die Produktion stammt vom Theater des Deutschen Sprachklubs der Nationalen Forschungsuniversität Hochschule für Wirtschaft (HSE). Die Aufführung, die vollständig in deutscher Sprache stattfindet, wird ein besonderes Erlebnis für alle Deutschlernenden und Interessierten an zeitgenössischem deutschsprachigem Theater.
1 17.03.2026
Spuren der deutschen Kultur in Russland
Im Kaliningrader Gebiet wurde das Projekt „Ethnokulturelles Treffen der Seniorenklubsteilnehmer“ durchgeführt.Das Projekt fand vom 10. bis 14. März im Gästehaus Celinburg statt. Eine Woche lang konnten sich die Teilnehmer ganz der Kultur und den Traditionen der RD widmen.
1 13.03.2026
Ärzte und Chirurgen der Russlanddeutschen: In Tomsk findet ein Treffen mit dem Journalisten Andrej Ostrow stattAm 18. März findet in Tomsk ein offenes Treffen mit dem Journalisten und Schriftsteller Andrej Ostrow statt, das der Rolle der Russlanddeutschen bei der Entwicklung der heimischen Medizin und Chirurgie gewidmet ist. Am Beispiel der Geschichte der Familie Baitinger erfahren die Teilnehmer des Treffens mehr über das Schicksal von Arztdynastien und den Beitrag von Einwanderern aus deutschen Landen zur Entwicklung der Medizinwissenschaft.
1 12.03.2026
Offene Treffen
Die Mentalität der Russlanddeutschen: In Omsk findet offenes Treffen zum Erbe von Max Weber stattAm 17. März findet in Omsk ein offenes Treffen statt, die sich mit der Mentalität der Russlanddeutschen anhand der Ideen des deutschen Soziologen Max Weber befasst. Wladimir Winogradow, Magister der Theologie und stellvertretender Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Russlands, wird darüber sprechen, wie die protestantische Ethik, religiöse Traditionen und historische Umstände den Charakter und die Wertvorstellungen der deutschen Kolonisten in Russland geprägt haben.
1 11.03.2026
Nachrichten aus den Regionen
„Erbe in Farben“: In Omsk wurde eine Ausstellung russlanddeutscher Künstler eröffnetIn Omsk wurde die Kunstausstellung „Erbe in Farben“ eröffnet, die Werke zeitgenössischer Künstler aus den Reihen der Russlanddeutschen vereint. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Reihe von Kunstlaboren und widmet sich dem historischen und kulturellen Erbe der deutschen Siedlungen im Wolgagebiet.
1 11.03.2026
Offene Treffen
Das Erbe einer Dynastie: In Nowosibirsk findet eine öffentliche Veranstaltung zum 135. Geburtstag von Matweij Maniser stattIm Deutsch-Russischen Haus der Region Nowosibirsk findet ein Treffen zum 135. Geburtstag des Bildhauers Matweij Heinrichowitsch Maniser statt. Die Kunsthistorikerin Daria Woronina wird über die Rolle der berühmten Künstlerdynastie Maniser in der Geschichte der russischen und sowjetischen Kunst sprechen und darüber, wie ihre Vertreter die kulturelle Entwicklung mehrerer Epochen beeinflusst haben.
1 10.03.2026
Veranstaltungen
„Leise Worte der Liebe“: Musikalisch-biografischer Abend zum 90. Geburtstag von Anna German im DRH MoskauIm Deutsch-Russischen Haus in Moskau fand ein musikalisch-biografischer Konzertabend mit dem Titel „Anna German. Leise Worte der Liebe“ statt, der dem 90. Geburtstag der legendären Sängerin gewidmet war. Der Abend vereinte ihre zeitlosen Lieder, seltene biografische Fakten, persönliche Erinnerungen und Live-Musik – so konnten die Gäste die Stimme der Künstlerin, die zum Symbol für Aufrichtigkeit, Zärtlichkeit und Liebe wurde, aus einer neuen Perspektive „hören“.
1 10.03.2026
Offene Treffen
Frühlingsfest der Hoffnung: Reihe von offenen Treffen vor Ostern in Moskau und JekaterinburgWir laden Sie zu einem offenen Treffen ein, die dem schönsten und lang ersehnten Fest im Kalender der Russlanddeutschen gewidmet ist – Ostern. Moderiert wird die Veranstaltung von Wladimir Winogradow, Magister der Theologie und Stellvertreter des Erzbischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche Russlands. Die offenen Treffen finden am 11. März in Moskau und am 28. März in Jekaterinburg statt.
1 06.03.2026
IVDK
Sibirien tief ins Herz schließen: Eröffnung der persönlichen Ausstellung von Alexander Popp im DRH MoskauAm 25. Februar öffnete im Saal „Berlin“ des Deutsch-Russischen Hauses in Moskau feierlich die persönliche Ausstellung des deutschstämmigen Künstlers Alexander Popp mit dem Titel „Sibirien. Horizonte und Gesichter“. Die Ausstellung ist dem Jahr der Einheit der Völker Russlands gewidmet, das 2026 begangen wird, sowie dem 35. Jubiläum des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur.
1 06.03.2026
Nachrichten aus den Regionen
In Swetlogorsk wurde über die Zukunft der Sprach- und ethnokulturellen Klubs der Russlanddeutschen diskutiertEnde Februar fand in Swetlogorsk ein zweitägiges Arbeitstreffen für Leiter von Klubs der Freunde der deutschen Sprache sowie ethnokulturellen Klubs aus Kaliningrad und dem Gebiet Kaliningrad statt. Dabei kamen Experten zusammen, die mit Kindern und Erwachsenen arbeiten, um Fragen der Entwicklung sprachlicher und kultureller Aktivitäten zu erörtern.