GESELLSCHAFT FÜR DEUTSCHE GENEALOGIE IN OSTEUROPA (Society for German Genealogy in Eastern Europe, SGGEE) – eine internationale Einrichtung mit Residenz in Kanada für die Personen mit deutscher Herkunft aus dem Süden des Russischen Reiches und Polen. Die Gesellschaft erhält keine institutionelle Förderung und ist eine eingetragene gemeinnützige Organisation, die die Mitglieder nicht nur aus Kanada, sondern aus der ganzen Welt vereinigt.
Die Gesellschaft ist einer der größten Verbunde der Osteuropaahnenforschung im kanadischen Raum. Sie ist ein Forum zur Diskussion von Genealogiefragen, Geschichte und Kultur in Osteuropa. Sie vermittelt Wissen über und Kontakte zwischen den Nachkommen aus Osteuropa und fördert den Dialog. Die Einzelmitgliedschaft steht jedem offen, der an den Zielen und Zwecken der Gesellschaft interessiert ist, sich an die Satzung der Gesellschaft hält und jährliche Mitgliedsbeiträge zählt. Freiwillige Mitglieder können zum Wohle aller ihre Fähigkeiten in Forschung, Datenbanken, Zeitschriften, Websites oder anderen Ausschüssen einsetzen. Die Verwaltungsratsmitglieder werden von der Generalversammlung gewählt und haben eine Amtsdauer von drei Jahren.
Die Webseite der Gesellschaft hat aufschlussreiche Information und eine Datenbank zur Geschichte der Ansiedler der deutschen Abstammung, die im heutigen Polen und in der Nordwestukraine lebten. Besondere Aufmerksamkeit schenkt die Gesellschaft der Deutschen aus Wolhynien, Podolien in der Ukraine, wie auch West- und Ostpreußen, Posen, Schlesien, Pommern, Galizien, Mittel- und Ostpolen. Die Datenbanken sind aus Originalquellen zusammengestellt: Karten und Volkszählungen, Schiffspassagierlisten und Stammbäumen, lokale Geschichtsbücher und alte Bilder. Die Website der Gesellschaft enthält Tausende Web- und PDF-Seiten von Datenbanken und Zeitschriften, die heruntergeladen oder durchsucht werden können. Alle Datenbanken, Informationen und Übersetzungen sind von den Freiwilligen vorbereitet und vollständig von den Mitgliedern der Gesellschaft bezahlt. Der Großteil der Information ist für Interessierte kostenlos, die restlichen Informationen steht nur den Mitgliedern zur Verfügung.
Die Enzyklopädie wurde auf die Initiative der öffentlichen Organisation „Föderale nationale Kulturautonomie der Russlanddeutschen“ (FNKA RD) unter aktiver Beteiligung der Internationalen Assoziation zur Erforschung der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen erstellt. Das Projekt wurde von den Regierungen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik Deutschland unterstützt. Während der Projektdurchführung wurden Geldmittel verwendet, welche gemäß den Anordnungen des Präsidenten der Russischen Föderation und auf der Grundlage von durchgeführten Wettbewerben der „Nationalen Wohltätigkeitsstiftung“, den allrussischen öffentlichen Organisationen die „Gesellschaft „Wissen“, die „Russische Union der Rektoren“ u.a., in den Jahren 2015–2017 als Zuschüsse zugewiesen wurden.
1 29.01.2026
Fotoausstellung „Jahre, Ereignisse, Gesichter“: Kreativtreffen mit Gennadi Grikow-MajerDie Fotoausstellung „Jahre, Ereignisse, Gesichter“ ist eine visuelle Chronik der Projekte des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur im Deutsch-Russischen Haus in Moskau und der Menschen, die seit vielen Jahren das kulturelle Erbe der Russlanddeutschen schaffen und bewahren. Bei einem kreativen Treffen mit dem Autor können die Besucher nicht nur die Fotos sehen, sondern auch die Geschichten jedes Bildes hören.
1 26.01.2026
In den ethnokulturellen und Sprachklubs der Russlanddeutschen in der Region Kaliningrad ist die neue Saison gestartetIm Kultur- und Geschäftszentrum der Russlanddeutschen in Kaliningrad sowie in den Begegnungszentren der Russlanddeutschen in der Region Kaliningrad haben nach den Winterferien die ethnokulturellen und Sprachklubs für Erwachsene und Kinder ihre Arbeit wieder aufgenommen. Das neue Jahr begannen die Teilnehmenden mit thematischen Treffen, die den Wintertraditionen, Weihnachten und der deutschen Sprache gewidmet waren.
1 26.01.2026
„Auf die Plätze, fertig, los!“: Start der offenen gesamtrussischen Aktion „Tolles Diktat 2026“Die Anmeldung zur Teilnahme an der offenen gesamtrussischen Aktion „Tolles Diktat 2026“ ist eröffnet. Das offene Diktat in deutscher Sprache für die Niveaustufen A1, A2, B1 und C1 findet vom 16. bis 28. Februar im Online- und Präsenzformat statt.
1 20.01.2026
Besuchen Sie die Kunstausstellung „Erbe in Farben“ im DRH Moskau!Das Deutsch-Russische Haus in Moskau lädt Sie ein, die Werke der russlanddeutschen Künstler noch bis zum 23. Februar zu besichtigen.
1 19.01.2026
„Erbe in Farbe“: Eine Kunstausstellung im DRH MoskauAm 24. Dezember fand im Deutsch-Russischen Haus in Moskau die feierliche Eröffnung der Ausstellung „Erbe in Farben“ statt. Die Ausstellung präsentiert Werke russlanddeutscher Künstler, die im Rahmen des Kunstlabors in der Wolgaregion entstanden sind. Die Vernissage war ein besonderes Kulturereignis, geprägt von einer Atmosphäre der Erinnerung, der Kunst und des lebendigen Dialogs zwischen den Generationen.
1 16.01.2026
Jakob Grinemaer über die Kunst: „Jedes Projekt ist die Kunst des Möglichen“Viele Bücher über die Russlanddeutschen der Region Altai wären ohne seinen Beitrag nicht erschienen. Der Unternehmer, Wohltäter und Verleger Jakob Grinemaer ist eine bekannte Persönlichkeit in der Region Altai und unter den Russlanddeutschen. Er unterstützt nicht nur die Schriftsteller, Dichter und Künstler seiner kleinen Heimat, indem er die Publikationen ihrer Werke fördert, verschiedene Kulturveranstaltungen unterstützt, sondern hält auch die einzigartigen Ansichten seiner Heimat in Fotografien fest. Darüber hinaus verfasst er selbst Gedichte über seine Heimat, die Natur, Liebe und Freundschaft sowie Betrachtungen der Ewigkeit. Lesen Sie mehr in unserem Artikel.
1 14.01.2026
„Ein echtes Weihnachtsgeschenk“: Ein Gesangsworkshop mit Natalia Schmidt in KaliningradWeihnachten ist die Zeit der Geschenke und wunderbaren Ereignisse. Ein solches Ereignis im Vorfeld der Weihnachtsfeiertage war der Gesangsworkshop von Natalia Schmidt, Teil einer Reihe von Workshops für Künstlergruppen der Russlanddeutschen im Kultur- und Geschäftszentrum der Russlanddeutschen in Kaliningrad. Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur im Rahmen des Projekts „Art-Tour“ für Mitglieder des Vokalensembles „Königsberger Marzipan“ organisiert.
1 14.01.2026
Dialog der Generationen mit Arnold Reinick: „Den Jugendlichen habe ich immer etwas zu sagen“Mitte Dezember fand im Rahmen des Interregionalen Kreativlabors „RD-KREATIV“ in Perm, das Vertreter von Jugendclubs aus der Uralregion zusammenbrachte, eine Werkstatt zum Thema Rhetorik statt. Diese hielt Arnold Reinick ab, der Leiter der Künstlervereinigung der Russlanddeutschen, Liedermacher, Dichter, Regisseur, Choreograf und Preisträger des gesamtrussischen Wettbewerbs „Russlands herausragende Deutsche – 2023“ im Bereich der Kunst. Die Werkstatt wurde mit Unterstützung des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur im Rahmen des Projekts „Art-Tour“ durchgeführt.
1 09.01.2026
Das Erbe bewahren, Traditionen weitergeben: Ethnokulturelle Familientreffen in der Region KemerowoVom 11. bis 15. Dezember fand in Prokopjewsk eines der herzlichsten und warmherzigsten regionalen Projekte statt – „Ethnokulturelle Familientreffen“. Das Projekt wurde von Kemerowo Regionalverband der Sozialverbände „Koordinierungsrat der Deutschen“ und Aktivisten der Regionalen Deutschen Jugendvereinigung der Region Kemerowo organisiert.
1 05.01.2026
Ethnokulturelle Spiele für Kinder und Jugendliche in KaliningradIm Kultur- und Geschäftszentrum der Russlanddeutschen in Kaliningrad wurden ethnokulturelle Spiele für Kinder und Jugendliche organisiert. Diese Veranstaltungen wurden zu einem echten Geschenk für die Teilnehmenden und ermöglichten es ihnen, in die festliche Atmosphäre der Weihnachtszeit einzutauchen.