BANICH, Fjodor Karlowitsch, * 6. Juni 1847, † unbekannt. Jurist und Staatsmann. Geheimrat (1904).
Banich entstammte dem Erbadel des Gouvernements Kursk und war orthodoxer Konfession. Nach Abschluss der Juristischen Fakultät der Moskauer Universität trat er am 8. Juli 1871 seinen Dienst als Kandidat für Gerichtstätigkeiten am Bezirksgericht Saratow an. 1875 war er am Bezirksgericht Isjum tätig. Im gleichen Jahr wurde er in das Königreich Polen versetzt, wo er als Stellvertretender Vorsitzender des Bezirksgericht Siedlce tätig war. In den Jahren 1888-94 war er Mitglied der Warschauer Gerichtskammer, von 1899 an Vorsitzender zunächst des Bezirksgerichts Petrokow und von 1900 an des Bezirksgerichts Warschau. In den Jahren 1901-07 war er Departementsvorsitzender der Warschauer Gerichtskammer. Am 1. Januar 1904 wurde er zum Geheimrat befördert und am 14. März 1907 in den Senat berufen. Senator des Zivil-Kassationsdepartements.
Banich war mit allen Orden bis hin zum Orden des Heiligen Alexander Newski (1914) ausgezeichnet, so auch mit dem Weißadlerorden (1911), dem Orden der Heiligen Anna 1. Stufe (1901) und dem Orden des Heiligen Stanislaw 1. Stufe (1896).
Am 30. Juni 1871 heiratete Banich Olga Alexandrowna Danilewskaja (*13. April 1846).
Die Enzyklopädie wurde auf die Initiative der öffentlichen Organisation „Föderale nationale Kulturautonomie der Russlanddeutschen“ (FNKA RD) unter aktiver Beteiligung der Internationalen Assoziation zur Erforschung der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen erstellt. Das Projekt wurde von den Regierungen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik Deutschland unterstützt. Während der Projektdurchführung wurden Geldmittel verwendet, welche gemäß den Anordnungen des Präsidenten der Russischen Föderation und auf der Grundlage von durchgeführten Wettbewerben der „Nationalen Wohltätigkeitsstiftung“, den allrussischen öffentlichen Organisationen die „Gesellschaft „Wissen“, die „Russische Union der Rektoren“ u.a., in den Jahren 2015–2017 als Zuschüsse zugewiesen wurden.
1 10.07.2026
Offene Treffen
Geschichte der Russlanddeutschen in nur ein paar Abenden?! Wir laden Sie herzlich zum Offenen Treffen mit Tatjana Ilarionowa einIn Kaliningrad findet eine Reihe Offener Treffen mit Dr. phil. Tatjana Ilarionova statt, Professorin an der Präsidialakademie und Mitverfasserin der Lehrbuchreihe „Geschichte der Russlanddeutschen“. Im Verlauf dieser beiden Abende wird die Referentin von den markantesten Ereignissen in der Geschichte der Russlanddeutschen berichten.
1 06.07.2026
Nachrichten aus den Regionen
Vom Hofdessert zum anerkannten Symbol der Region: Der gastronomische Jubilar des Gebiets KaliningradVor genau 500 Jahren, am 1. Juli 1526, wurde Herzog Albrecht und der dänischen Prinzessin Dorothea als Hochzeitsgeschenk ein erlesenes Nussdessert überreicht. Bis heute, fünf Jahrhunderte später, nennen wir es Königsberger Marzipan.
1 06.07.2026
Spracharbeit
„Man lernt sein Leben lang“: intensives Sprachtreffen der Klubleiter startet im DRHMAm 6. Juli startete das intensive Sprachtreffen der Leiter der Sprachklubs im Deutsch-Russischen Haus in Moskau. In den kommenden fünf Tagen werden die Teilnehmer, die nicht so lange im Beruf sind, traditionelle und alternative Methoden und Techniken der Arbeit mit ihrer Zielgruppe erlernen und verfeinern.
1 03.07.2026
Interview
Interview mit Iwan Haas, dem Leiter des Deutschen Nationalen RayonsDer Deutsche Nationale Rayon in der Altai-Region feiert sein 35-jähriges Bestehen. Ein Meilenstein, den wir zum Anlass genommen haben, um mit dem Rayonsleiter Iwan Haas einen Blick in die Zukunft zu werfen. Im Fokus des Gesprächs: Wie sich der ländliche Raum neu erfindet, warum moderne Schulen das Fundament von morgen sind und wie die Kultur der Russlanddeutschen lebendig bleibt. Ein ehrlicher Austausch über familiäre Werte und die fundamentale Pflicht der Politik, die Region zu einem echten Anziehungspunkt für die Menschen zu machen.
1 02.07.2026
Jubiläumsjahr
„Unser Haus ist hier“: Rückblick auf die Wiedergeburt des Deutschen NationalkreisesAm 1. Juli beging des Deutschen Nationalrayons in der Region Altai den 35. Jahrestag seiner Wiedergeburt in seinen historischen Grenzen. Wir haben interessante Stimmen und herzliche Glückwünsche von Menschen versammelt, die die schicksalsträchtigen Veränderungen in der Region hautnah miterlebt haben, sowie von jenen, deren Wirken bis heute eng mit dieser Region verbunden ist.
1 01.07.2026
Wettbewerbe, Ausschreibungen
Bewerbungsschluss für den gesamtrussischen Wettbewerb „Russlands herausragende Deutsche – 2026“ ist beendetDas Organisationskomitee hat den Eingang der Bewerbungen für den gesamtrussischen Wettbewerb „Russlands herausragende Deutsche – 2026“ abgeschlossen. In Kürze wird die Wettbewerbsjury mit der Auswertung der eingereichten Unterlagen beginnen. Die Namen der Preisträgerinnen und Preisträger werden nach dem 20. Juli bekannt gegeben.
1 01.07.2026
Glückwunsch von Jelisaweta Graf zum 35-jährigen Jubiläum des Deutschen NationalrayonsHeute, am 1. Juli, begeht der Deutsche Nationalrayon im Altai-Gebiet den 35. Jahrestag seiner Wiedererrichtung. Die Vorsitzende des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur, Jelisaweta Graf, gratuliert den Einwohnerinnen und Einwohnern des Rayons herzlich zu diesem Jubiläum.
1 28.06.2026
Jubiläumsjahr
Glückwunsch von Jelisaweta Graf zum 35-jährigen Jubiläum des IVDKHeute, am 28. Juni, feiert der Internationale Verband der deutschen Kultur sein 35-jähriges Bestehen. Die Vorsitzende des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur, Jelisaweta Graf, gratuliert der Organisation zu ihrem Jubiläum.
1 26.06.2026
Verschiedenes
„Unter blauem Himmel“: Ikonen der Baronin Julia ReitlingerEine Baronin, die von klein auf zur Selbstständigkeit angehalten wurde. Schülerin des Buch- und Bühnenkünstlers Iwan Bilibin sowie des französischen Symbolisten Maurice Denis. Geistliche Tochter Sergej Bulgakows. Ikonenmalerin, die mit 37 Jahren die Nonnengelübde ablegte. Julia Reitlinger – eine Frau mit einem wahrhaft außergewöhnlichen Lebens- und Schaffensweg.
1 26.06.2026
Jubiläumsjahr
„Dieser Austausch bereichert die innere Welt“: Erfahren Sie im dritten Teil die persönlichen Geschichten der Akteure der BewegungIm Vorfeld des 28. Juni – eines symbolträchtigen Datums für die Akteure der gesellschaftlichen Bewegung der Russlanddeutschen – präsentieren wir Ihnen den dritten und zugleich wohl berührendsten Teil des Dokumentarfilms „Kultureller Code ‚RUSSLANDDEUTSCHE‘“, die der Internationale Verband der deutschen Kultur anlässlich seines 35-jährigen Bestehens realisiert hat.