KIRILLOW, Wiktor Michailowitsch, * 19. November 1952 in Murom (Gebiet Wladimir, UdSSR). Russischer Historiker. Doktor der Historischen Wissenschaften und Professor.
Kirillow wurde als Sohn der Angestellten Michail Petrowitsch Kirillow und Walentina Stepanowna (geb. Borissowa) geboren. 1953 zog die Familie nach Werchni Ufalei (Gebiet Tscheljabinsk). Nach Abschluss der dortigen Mittelschule nahm Kirillow im Jahr 1970 ein Studium an der Historischen Fakultät der Staatlichen A.M. Gorki-Universität des Ural in Swerdlowsk auf (heute Teil der Föderalen Präsident Jelzin-Universität des Ural in Jekaterinburg), die er 1976 mit einem Diplom als Geschichts- und Gesellschaftskundelehrer abschloss. Anschließend wurde er der Mittelschule in Ajatskoje (Rayon Newjansk, Gebiet Swerdlowsk) zugeteilt, wo er bis 1978 als Geschichtslehrer tätig war. Anschließend unterrichtete er Geschichte an der Mittelschule Nr. 41 in Nischni Tagil.
In den Jahren 1980-82 absolvierte Kirillow auf Entsendung des Staatlichen Pädagogischen Instituts Nischni Tagil ein Aspiranturstudium am Lehrstuhl für Neue und Neueste Geschichte des Pädagogischen Instituts des Gebiets Moskau (heute Staatliche Universität des Gebiets Moskau), wo er 1983 seine Promotionsschrift verteidigte („Das Problem der Einheit der Werktätigen verschiedener Rassen und ethnischer Gruppen der USA im Kampf gegen die Monopole. Mitte der 1960er – Anfang der 1980er Jahre“, wissenschaftlicher Betreuer: Prof. Je.A. Kurginjan).
1982 wurde Kirillow Lektor am Lehrstuhl für Geschichte. Von 1983 bis 2014 war er Leiter der Lehrstühle für Geschichte, für Allgemeine Geschichte sowie für Geschichte, Theorie und Methodik der Lehre der Historischen Fakultät des Staatlichen Pädagogischen Instituts Nischni Tagil [heute Staatliches Sozial-Pädagogisches Institut Nischni Tagil, Außenstelle der Russischen Staatlichen Berufspädagogischen Universität]. 1990 erhielt Kirillow den Titel eines Dozenten, 2001 den Professorentitel. 2014 wurde er als Professor an den Lehrstuhl für Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften des Staatlichen Sozial-Pädagogischen Instituts Nischni Tagil berufen, wo er auch für das Promotionsstudium im Fach „Russische Geschichte“ und den Masterstudiengang „Historische Bildung“ zuständig war. Insgesamt betreute er sechs Promotionen zur Erlangung des Grades eines Kandidaten der Historischen Wissenschaften.
Von Anfang der 1990er Jahre an galt Kirillows Forschungsinteresse zunehmend der Geschichte der politischen Repressionen in der UdSSR und im Ural sowie der Geschichtstheorie und -methodik. Seine erste dem Schicksal der Russlanddeutschen in den Lagern des Ural gewidmete Arbeit wurde 1994 veröffentlicht. 1996 wurde an der Historischen Fakultät des Staatlichen Sozial-Pädagogischen Instituts Nischni Tagil auf Initiative und unter Leitung Kirillows die wissenschaftliche Forschungsgruppe „Datenbank, die Region Nischni Tagil im 20. Jahrhundert“ (seit 2001 Forschungsstelle „Historische Informatik“) gegründet, die sich dem Aufbau einer Datenbank der Opfer der politischen Repressionen und der Veröffentlichung von Gedenkbüchern widmet und bislang unter anderem die jeweils von der Ford Foundation geförderten Projekte „Aufbau einer die Geschichte der Repressionen im Ural dokumentierenden Datenbank und Durchführung einer Regionalkonferenz“ (1997) und „Wiedererlangte Namen - Aufbau einer einheitlichen Datenbank aller Opfer der politischen Repressionen in der UdSSR“ (2001-03) umgesetzt hat.
Seit 2000 ist die von Kirillow geleitete Forschungsstelle Koordinationszentrum des Projekts „Gedenkbuch. Digitales Buch des Gedenkens an die sowjetdeutschen Opfer der politischen Repressionen“. Von November 1999 bis Dezember 2001 realisierte die Forschungsstelle das vom Ministerium für Nationalitätenfragen der Russischen Föderation und der Ford Foundation finanzierte Projekt „Rettung – Aufarbeitung der Archivmaterialien des Lagers Tagil [„Tagillag“], umfassende Rehabilitierung der Insassen der im Ural gelegenen Lager und Probleme des Aufbaus einer Gesamtrussischen Datenbank der Opfer der politischen Repressionen“, das auch vom „Kultur- und Bildungszentrum der Russlanddeutschen“, von der Menschenrechtsorganisation „Memorial“ und der Regionalregierung von Nischni Tagil unterstützt wurde. Im Rahmen des Projekts wurde umfangreiches Material zusammengetragen und 2004 das „Gedenkbuch: Stolze Geduld. Zum Gedenken der sowjetdeutschen Gefangenen des Tagillag“ herausgegeben, dem weitere Gedenkbücher folgten, von denen drei auch auf dem Portal „Rusdeutsch“ (https://bibliothek.rusdeutsch.ru/) zugänglich sind. Insgesamt erschienen im Rahmen verschiedener Projekte dreizehn Gedenkbücher. Es wurde eine digitale Datenbank aufgebaut, die persönliche Angaben zu insgesamt 100.000 repressierten Russlanddeutschen enthält, und die Seite „Digitales Gedenkbuch der Russlanddeutschen“ auf dem Portal „rusdeutsch“ eingerichtet (https://gedenkbuch.rusdeutsch.ru/).
Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist W.M. Kirillow auch gesellschaftlich engagiert. 1989 gehörte er zu den Mitbegründern der regionalen Gruppe und des wissenschaftlichen Forschungszentrums der Menschenrechtsorganisation „Memorial“ in Nischni Tagil. Seit 1993 ist er korrespondierendes Mitglied der Vereinigung „Geschichte und Computer“, seit 2010 Vorstandsmitglied der Internationalen Assoziation zur Erforschung der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen, seit 2018 korrespondierendes Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission zur Erforschung der Deutschen aus Russland und den Staaten der GUS (Deutschland) und seit 2019 Mitglied der Kommission zur Wiederherstellung der Rechte rehabilitierter Opfer der politischen Repressionen des Gebiets Swerdlowsk.
Kirillow war an der Arbeit zahlreicher internationaler wissenschaftlicher Konferenzen und Foren in Russland, Deutschland, Kasachstan und Spanien beteiligt und verfasste zahlreiche Einträge der Enzyklopädie „Die Deutschen Russlands“. Seine Arbeiten wurden in Russland, Deutschland und Kasachstan veröffentlicht. Unter Beteiligung Kirillows wurden 28 Monographien (19 gedruckte und neun digitale Publikationen) und über 200 Artikel zu Fragen der Theorie und Geschichte der interethnischen Beziehungen, zur historischen Informatik, zur Historiographie und Methodik historischer Forschung, zur Geschichte der politischen Repressionen und zur Geschichte der Russlanddeutschen veröffentlicht.
2002 wurde Kirillow mit dem Abzeichen „Ehrenarbeiter der Höheren Beruflichen Bildung der Russischen Föderation“, 2012 mit der aus Anlass des 250. Jahrestags der Übersiedlung der Deutschen nach Russland verliehenen Gedenkmedaille des Internationalen Verbands der Deutschen Kultur und 2013 mit der Gedenkmedaille der National-Kulturellen Autonomie der Deutschen des Gebiets Saratow „250 Jahre Dienst für das Russische Vaterland“ ausgezeichnet. Er trägt den Ehrentitel „Verdienter Mitarbeiter des Staatlichen Pädagogischen Instituts bzw. der Staatlichen Sozial-Pädagogischen Akademie Nischni Tagil“. Seine Monographien wurden in angesehenen russischen und ausländischen Publikationen rezensiert.
Kirillow ist seit 1981 mit Tatjana Sergejewna, geborene Klimowa, Kandidatin der Philologischen Wissenschaften und Dozentin, verheiratet und hat zwei Kinder: Tochter Anna (*1982.) und Sohn Sergei (*1985.).
Monographien: Большой террор в частных историях жителей Екатеринбурга / ред.-сост. Ю.А. Марченков. Екатеринбург: Изд-во Урал. ун-та, 2018. 628 c.; Gedenkbuch: Гордое терпенье. Книга памяти советских немцев – узников Тагиллага / Авторы-составители: В.М. Кириллов, П.М. Кузьмина, А.Я. Цейзер, С.Л. Разинков. Екатеринбург: ОАНРН, НТГСПА, 2004. 716 с; Gedenkbuch: Книга памяти немцев-трудармейцев Богословлага. 1941–1946. / Авторы-составители: В.М. Кириллов, П.М. Кузьмина, Н.М. Паэгле, А.А. Пермяков, С.Л. Разинков. Нижний Тагил: НТГСПА, 2008. Т. 1. 520 с., Т. 2. 920 с.; Gedenkbuch: Книга памяти немцев-трудармейцев Востураллага НКВД/МВД. 1942–1946. / Отв. ред. В.М. Кириллов. Авторы-составители: В.М. Кириллов, С.В. Аминова, Е.В. Фолленвайдер. Нижний Тагил, Гамбург: НТГСПИ (ф) ФГАОУ ВО «РГППУ», Норд-Ост институт ун-та г. Гамбург. 2019; Gedenkbuch: Книга памяти немцев-трудармейцев ИТЛ Бакалстрой-Челябметаллургстрой. 1942–1946. / Авторы-составители: В.М. Кириллов, С.Л. Разинков, Е.П. Турова. Т. 1. Москва: МСНК, Нижний Тагил: НТГСПА, 2011. Т. 1. 676 с.; Книга памяти немцев-трудармейцев ИТЛ Бакалстрой-Челябметаллургстрой. 1942–1946. / Авторы-составители: В.М. Кириллов, С.В. Аминова, Е.П. Турова. Т. 2. Москва: МСНК, Нижний Тагил: НТГСПА, 2011. 772 с.; Gedenkbuch: Книга памяти немцев-трудармейцев ИТЛ Бакалстрой-Челябметаллургстрой. 1942–1946 гг. / Авторы-составители: В.М. Кириллов, С.Л. Разинков, Е.П. Турова. Т. 3. Москва: МСНК, Нижний Тагил: НТГСПА, 2012. 728 с.; Gedenkbuch: Книга памяти немцев-трудармейцев ИТЛ Бакалстрой-Челябметаллургстрой. 1942–1946. / Отв. ред. В.М. Кириллов. Коллектив авторов. Т. 4. Москва: МСНК, Нижний Тагил: НТГСПА, 2014. 728 с.; Жертвы репрессий. Нижний Тагил 1920–1980-е годы. Екатеринбург: Издательство УгТУ, 1999. 442 с.; История репрессий в Нижнетагильском регионе Урала. 1920-е – начало 1950-х гг. В 2-х ч. Н. Тагил: УрГПУ, НТГПИ, 1996. Т. 1. 232 с.; Т. 2. 248 с.; Книга памяти / Сост. и вступ. ст. В.М. Кириллова. Екатеринбург: УИФ «Наука», 1994. 337 с. Прил. 62 с.; Немцы на Урале XVII–XX вв. / В.М. Кириллов, Л.А. Дашкевич, Н.С. Корепанов, В.П. Микитюк и др. Нижний Тагил: НТГСПА, НТКПЦРН, 2009. 292 с.; Фрицляндия на Урале. Российские немцы в лагере принудительного труда на Бакаллаг-Челябметаллургстрой. 1942–1946. / Авторский коллектив: В.М. Кириллов, С.Л. Разинков, Л.И. Бородкин и др. Коллективная монография. М., Политическая энциклопедия, 2018. 800 с.; Gedenkbuch: Stolze Geduld. Zum Gedenken der Deutschen der Sowjetunion, den Gefangenen des Tagillag: W.M. Kirillov, P.M. Kusmina, A.J. Zeiser, S.L. Rasinkov. Übersetzung aus Russischen von Sophie Wagner. Hamburg, 2010. 799 c. 2017 (2nd ed.); Gedenkbuch. In Würde ertragen. Russlanddeutsche Zwangsarbeiter des Tagillag. W.M. Kirillow (Hrsg.). BKDR Verlag, 2020. 306 с.; Gedenkbuch: Stolze Geduld. Zum Gedenken der Deutschen der Sowjetunion, den Gefangenen des ABL Bakalbau und Tscheljabmetallurgiebau. 1942–1946. M. Kirillov, S.L. Rasinkov, E.P. Turowa. Übersetzung aus Russischen von Sophie Wagner. Hamburg, 2020. 799 c.; Bd. 1. 632 c., Bd. 2. 576 c., Bd. 3. 600 c.
Gedenkbuch: «Гордое терпенье». Книга памяти советских немцев – узников Тагиллага / Авторы-составители: В.М. Кириллов, П.М. Кузьмина, А.Я. Цейзер, С.Л. Разинков. Переработанное и расширенное электронное издание с встроенной поисковой системой. Н. Тагил: НТГСПА, Мемориал, адм. МО Н. Тагил, 2005; Gedenkbuch: Книга памяти немцев-трудармейцев Богословлага. 1941–1946. / Авторы-составители: В.М. Кириллов, П.М. Кузьмина, Н.М. Паэгле, А.А. Пермяков, С.Л. Разинков / Расширенное электронное издание с встроенной поисковой системой. Москва: МСНК, Нижний Тагил: НТГСПА, Лаборатория «Историческая информатика», 2010; Gedenkbuch: Книга памяти немцев-трудармейцев ИТЛ Бакалстрой-Челябметаллургстрой. 1942–1946 гг. / Электронное издание. Отв. ред. В.М. Кириллов. Коллектив авторов. Т. 1–4. Москва: МСНК, Нижний Тагил: НТГСПА, 2014; Gedenkbuch: Книга памяти немцев-трудармейцев Севураллага. 1942–1946. Электронное издание. Отв. ред. В.М. Кириллов. Авторский коллектив: В.М. Кириллов, Е.В. Фолленвайдер, С.В. Аминова. Нижний Тагил: НТГСПИ (филиал) РГППУ, 2018; История репрессий в Нижнетагильском регионе Урала. 1920-е – начало 1950-х гг. В 2-х ч. Нижний Тагил: Уральский гос. пед. ун-т, Нижнетагильский гос. пед. ин-т, 1996. Электронное издание. Нижний Тагил: НТГСПА, Проблемная научно-исследовательская лаборатория исторической информатики, 2013; Немцы на Урале XVII–XXI вв.: Коллективная монография. Электронное издание. Н. Тагил: НТГСПА, 2011; Проблемные научно-исследовательские лаборатории НТГСПА. Презентационные материалы. Электронное издание. Отв. ред. В.М. Кириллов. Н. Тагил: НТГСПА, 2011.
Die Enzyklopädie wurde auf die Initiative der öffentlichen Organisation „Föderale nationale Kulturautonomie der Russlanddeutschen“ (FNKA RD) unter aktiver Beteiligung der Internationalen Assoziation zur Erforschung der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen erstellt. Das Projekt wurde von den Regierungen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik Deutschland unterstützt. Während der Projektdurchführung wurden Geldmittel verwendet, welche gemäß den Anordnungen des Präsidenten der Russischen Föderation und auf der Grundlage von durchgeführten Wettbewerben der „Nationalen Wohltätigkeitsstiftung“, den allrussischen öffentlichen Organisationen die „Gesellschaft „Wissen“, die „Russische Union der Rektoren“ u.a., in den Jahren 2015–2017 als Zuschüsse zugewiesen wurden.
1 04.09.2026
Spuren der deutschen Kultur in Russland
Erkenntnisse aus der ethnografischen Arbeit: Fortsetzung des AugustprojektsVom 21. bis zum 27. August besuchte eine Gruppe von Ethnografen eine Reihe von Siedlungen der Russlanddeutschen in den Gebieten Saratow und Wolgograd. Das von den Forschern gesammelte ethnografische Material wird die Grundlage für ethnokulturelle Projekte des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur bilden, darunter auch für den kreativen Bereich „Avantgarde“.
1 04.09.2026
BiZ
Fachkraft für Spracharbeit werden – ganz einfach!Die Autonomie Nichtkommerzielle Organisation der beruflichen Zusatzbildung „Institut für ethnokulturelle Bildung“ startet die Anmeldung für ein Seminar für Fachkräfte im Bereich der Spracharbeit. Die Weiterbildung findet vom 26. bis 31. Oktober 2026 in Moskau statt.
1 02.09.2026
Offene Treffen
Da capo: Offenes Treffen mit Oleg AlexandrowDer September ist bereits in vollem Gang, aber schieben Sie die Entscheidung über eine Teilnahme am Allrussischen Wettbewerb „Freunde der deutschen Sprache“ immer noch vor sich her? Wir sind sicher, dass jede Unsicherheit verschwinden wird, sobald Sie erfahren, wie Sie deutsche Vokabeln mit Freude und doppelt so schnell lernen können.
1 02.09.2026
Veranstaltungen
Von Zoomern bis Boomern: Didaktische Methoden für die Arbeit mit einer altersheterogenen Zielgruppe im Club der Liebhaber der deutschen SpracheWenn in einem Club Studenten und Senioren an einem Tisch sitzen, steht die Leitung vor einer anspruchsvollen Aufgabe: Die Teilnehmenden weisen unterschiedliche Arbeitstempi, Lebenserfahrungen und Arten der Informationsaufnahme auf. Wie lässt sich eine so diverse Zielgruppe zusammenführen, alle in den Dialog einbeziehen und eine produktive Arbeitsatmosphäre schaffen, ohne dass sich jemand unwohl fühlt?
1 02.09.2026
Gedenk- und Trauertag der Russlanddeutschen
Erinnerung duldet keine Einsamkeit: Die Russlanddeutschen gedachten der Opfer der DeportationDer 28. August ist eines der tragischsten Daten in der Geschichte der Russlanddeutschen. Vor 85 Jahren wurde der Erlass Nr. 21/160 des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR „Über die Umsiedlung der in den Gebieten an der Wolga lebenden Deutschen“ unterzeichnet. Die Erinnerung an diesen schicksalhaften Tag bewahren die Vertreterinnen und Vertreter der Bewegung der Russlanddeutschen bis heute.
1 31.08.2026
Gedenk- und Trauertag der Russlanddeutschen
Im Deutsch-Russischen Haus wurde der Tag des Gedenkens und der Trauer gedachtAm 28. August, dem Tag des Gedenkens und der Trauer, fand im Deutsch-Russischen Haus in Moskau ein Gedenkabend statt, der die Deportation der Wolgadeutschen gewidmet war. Im Mittelpunkt des Programms stand das Erinnerungstheaterstück „Das Haus, das es nicht gibt“, das auf Werken von Viktor Schnitke basiert und Theater, Musik, Malerei sowie Fragmente von Kindheitserinnerungen an die tragischen Ereignisse.
1 28.08.2026
Offene Treffen
Motivierendes offenes Treffen: Nur Mut, packen wir’s an!Haben Sie die deutsche Sprache wegen ihrer kilometerlangen Wörter und der „falschen“ Präpositionen in festen Redewendungen nicht gern? Wir sind davon überzeugt, dass eine der anspruchsvollsten europäischen Sprachen eine zweite Chance verdient. Wie Sie damit aufhören können, Ihre Geduld auf die Probe zu stellen, und sich stattdessen mit aufrichtigem Interesse den logisch aufgebauten Strukturen der deutschen Sprache widmen, erfahren Sie bei unserem Offenen Treffen mit Oleg Alexandrow.
1 28.08.2026
Wettbewerbe, Ausschreibungen
Russlands herausragende Deutsche – 2026: Matwej Maniser – Preisträger der Ehrennominierung „Name des Volkes“Jeden Tag gehen Tausende Fahrgäste der Moskauer Metro an einem bronzenen Grenzsoldaten mit seinem Hund, einem Mädchen mit einem Buch, einem Matrosen, einem Arbeiter und einer Sportlerin vorbei. Manche bleiben stehen und betrachten die Skulpturen, andere berühren fast beiläufig die blank polierte Nase des Schäferhundes – in der Hoffnung auf Glück. Die Figuren sind längst weit mehr als bloße Gestaltungselemente der Metrostation „Platz der Revolution“: Um sie ranken sich eigene Stadtlegenden, und sie gehören heute ganz selbstverständlich zum Moskauer Alltag.
1 28.08.2026
Jahr der Erinnerung und des Ruhms
Ansprache der Vorsitzenden des IVDK zum Tag des Gedenkens und der Trauer der RusslanddeutschenDer 28. August – ein besonderer und tragischer Tag in der Geschichte der Russlanddeutschen
1 27.08.2026
Veranstaltungen
Die letzten Vorbereitungen für die neue Klubsaison: In Omsk ist die Sprachwerkstatt zu Ende gegangenVom 17. bis 22. August fand im Kultur- und Geschäftszentrum „Russisch-Deutsches Haus in der Stadt Omsk“ die Sprachwerkstatt für Leiterinnen und Leiter von Deutschklubs „Sprache. Geschichte. Kultur der Russlanddeutschen“ statt.